Moderne psychoaktive und psychedelische Substanzen: Werkzeuge für Therapie und persönliche Entwicklung
Manche Erfahrungen verändern nicht nur, was wir sehen oder fühlen. Sie verändern, wie wir uns selbst, andere Menschen, Erinnerungen, Ängste, Möglichkeiten und das eigene Leben verstehen. Psychoaktive und psychedelische Wirkstoffe können ein solches Zeitfenster öffnen. Doch eine intensive Erfahrung führt nicht automatisch zu Klarheit oder Veränderung.
In Moderne psychoaktive und psychedelische Substanzen erklärt Dr. Elias Rubenstein, worauf es ankommt, wenn ein Wirkstoff therapeutisch oder entwicklungsbezogen eingeordnet werden soll. Welche Dosis ermöglicht Gespräch und Reflexion? Wann entsteht ein tiefes, nach innen gerichtetes Erleben? Welche körperlichen und emotionalen Reaktionen gehören zum Verlauf? Was hilft in schwierigen Momenten? Und wie bleibt eine Erkenntnis nicht bloß eine Erinnerung, sondern wird zu einer Veränderung im Alltag?
Das Buch führt durch die wichtigsten modernen psychoaktiven und psychedelischen Wirkstoffe – von MDMA, LSD und Psilocybin über DMT, Meskalin und Ketamin bis zu Stimulanzien, Opioiden und weiteren Substanzen. Es verbindet genaue Informationen mit einem klaren Blick für die menschliche Seite jeder Erfahrung.
Ein Buch für Menschen, die nicht bei Schlagworten, Ängsten oder Versprechen stehen bleiben wollen, sondern verstehen möchten, was diese Wirkstoffe tatsächlich verändern können – und wo ihre Grenzen liegen.
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Teil I – Das psychoaktive Wirkfenster
1. Was psychoaktive Wirkstoffe therapeutisch interessant macht
1.1 Von der Diagnose zum Wirkfenster
1.2 Dimensionen des veränderten Erlebens
1.3 Vom vorübergehenden Zustand zur nachhaltigen Veränderung
1.4 Substanzspezifische Wirkfenster und Anwendungsmöglichkeiten
1.5 Therapeutische, entwicklungsbezogene und erkenntnisorientierte Nutzung
2. Die Dosis verändert das Werkzeug
2.1 Micro-Dose
2.2 Low-Dose
2.3 Full-Dose/Macro-Dose
2.4 High-Dose
2.5 Substanzspezifische Begriffe
2.6 Die niedrigste wirksame Dosis
3. Set, Setting und Intention
3.1 Der innere Ausgangszustand
3.2 Die Umgebung
3.3 Die Intention
3.4 Klinik, therapeutischer Raum und Zuhause
3.5 Warum derselbe Wirkstoff unterschiedlich erlebt wird
3.6 Wirkstoffidentität und Reinheit
4. Die Sitzung
4.1 Begleitung und Kommunikation
4.2 Schwierige Erfahrungen und notwendiges Eingreifen
4.3 Das Ende der Wirkung
5. Integration
5.1 Die Erfahrung einordnen
5.2 Erkenntnis in Verhalten übersetzen
5.3 Veränderung im Alltag stabilisieren
6. Außergewöhnliche Bewusstseinszustände
6.1 Ich-Auflösung, Einheit und Zeit
6.2 Andere Welten und Entitäten
6.3 Spirituelle und existenzielle Erfahrungen
Teil II – Wirkstoffe und ihre Anwendungsmöglichkeiten
7. 3,4‑Methylendioxy‑N‑methylamphetamin (MDMA)
7.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
7.2 Dosis, Sitzung und Wirkverlauf
7.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
7.4 MDA
7.5 Methylone und neuere Entaktogene
8. Lysergsäurediethylamid (LSD)
8.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
8.2 Dosis, Sitzung und Wirkverlauf
8.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
8.4 LSD-Analoga und verwandte Lysergamide
9. Psilocybin und Psilocin
9.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
9.2 Dosis, Sitzung und Wirkverlauf
9.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
9.4 Psilocybin-Analoga und verwandte isolierte Tryptamine
10. N,N‑Dimethyltryptamin (DMT)
10.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
10.2 Dosis, Sitzung und Wirkverlauf
10.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
10.4 DMT-Analoga und verwandte isolierte Tryptamine
11. 5‑Methoxy‑N,N‑dimethyltryptamin (5‑MeO‑DMT)
11.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
11.2 Dosis, Sitzung und Wirkverlauf
11.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
11.4 5‑MeO‑DMT-Analoga und verwandte 5‑Methoxytryptamine
12. 2C‑B
12.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
12.2 Dosis, Sitzung und Wirkverlauf
12.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
12.4 2C‑B-Analoga und verwandte Phenylethylamine
13. Meskalin
13.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
13.2 Dosis, Sitzung und Wirkverlauf
13.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
13.4 Meskalin-Analoga und verwandte Phenylethylamine
14. Ketamin
14.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
14.2 Dosis, Sitzung und Wirkverlauf
14.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
14.4 Esketamin, Arketamin und Analoga
15. Ibogain
15.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
15.2 Anwendungsformen, Dosierung und Verlauf
15.3 Körperliche Reaktionen, Risiken und Wechselwirkungen
15.4 Noribogain, 18‑MC, Tabernanthalog und verwandte Entwicklungen
16. Salvinorin A
16.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
16.2 Dosierung, Anwendung und therapeutischer Verlauf
16.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
16.4 Buprenorphin und μ‑opioiderge Wirkfenster
17. Opioide
17.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
17.2 Dosis, Sitzung und Wirkverlauf
17.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
17.4 Cebranopadol, Oliceridin und neue opioiderge Analoga
18. Amphetamin und weitere Stimulanzien
18.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
18.2 Dosis, Sitzung und Wirkverlauf
18.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
18.4 Dextroamphetamin
18.5 Methamphetamin
18.6 Methylphenidat
18.7 Modafinil und Armodafinil
18.8 Lisdexamfetamin, Amphetamin-Prodrugs und neue Amphetaminanaloga
18.9 Nikotin
19. Distickstoffmonoxid
19.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
19.2 Dosis, Sitzung und Wirkverlauf
19.3 Unterstützende Maßnahmen, Medikamente und Risiken
19.4 Xenon und verwandte gasförmige Therapeutika
20. Nicht halluzinogene Psychoplastogene
20.1 Wirkprofil und therapeutisches Potential
20.2 Zalsupindole (DLX‑001)
20.3 Neuroplastizität ohne psychedelische Erfahrung
20.4 Weitere DLX-Verbindungen und verwandte Entwicklungen
Teil III – Vorbereitung, Unterstützung und Risiken
21. Vorbereitung, therapeutische Begleitung und Grenzsituationen
21.1 Der richtige Zeitpunkt
21.2 Das Gefühl absoluter Gewissheit
21.3 Erinnerung und Suggestion
21.4 Selbstverantwortung, Vergebung und innere Freiheit
21.5 Informationen für eine medizinische Übergabe
22. Risiken und Grenzen
22.1 Intensität ist nicht mit therapeutischem Wert gleichzusetzen
22.2 Was psychoaktive Wirkstoffe nicht leisten
22.3 Selbstbestimmte, therapeutisch begleitete und klinische Anwendung
22.4 Das richtige Werkzeug für das richtige Ziel
Schlusswort
Über Dr. Elias Rubenstein und die Hermetik Akademie
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